Hamburg (dpa) - Die Quoten für ihre Grand-Prix-Shows schwächeln, doch in der Hitparade ist die Eurovisions-Siegerin Lena wieder spitze: Mit ihrem aktuellen Album «Good News» ist die 19-Jährige direkt auf Platz eins der deutschen Charts gestürmt.

Die Platte enthält alle zwölf Songs, die Lena in den beiden bisherigen Fernsehshows «Unser Song für Deutschland» vorgestellt hat; sechs davon wurden von den Fans ins Finale gewählt, bei dem am 18. Februar (20.15 Uhr, ARD) der deutsche Grand-Prix-Song 2011 gewählt wird.

Lena, die am 14. Mai beim Eurovisions-Finale in Düsseldorf mit diesem Song ihren Titel von 2010 verteidigen will, verdrängte in der Hitparade die englische Sängerin Adele mit ihrem Album «21» auf Platz zwei, wie das Marktforschungsunternehmen Media Control am Dienstag mitteilte. Die Schlagersängerin Andrea Berg bleibt mit «Schwerelos» auf Platz drei.

Als zweitbester Neueinsteiger in den Charts kam der Soundtrack des Til-Schweiger-Films «Kokowääh» auf Rang sechs. Die Alternative-Band Trail of Dead kam mit «Tao Of The Dead» von null auf Platz 18 und der bayerische Rocker Stefan Dettl mit «Rockstar» auf Anhieb auf Rang 23 - es ist das erste Soloalbum des Frontmanns der Band LaBrassBanda.

In der Single-Hitparade schob sich der Hawaiianer Bruno Mars mit seinem Song «Grenade» auf Platz eins und verdrängte Adele mit «Rolling in The Deep» auf Rang zwei. Als Neueinsteiger auf Platz drei schaffte es die britische Band Hurts mit dem Song «Stay». Herbert Grönemeyer sprang mit «Schiffsverkehr» von null auf Platz zehn - es ist die erste Single aus seinem gleichnamigen Album, das am 18. März erscheint. Als drittbester Neueinsteiger schaffte es der ehemalige RTL-«Superstar»-Kandidat Dominik Büchele mit dem Song «Hazel Eyes» auf Rang 43.

Die kompletten Charts werden offiziell am Freitag veröffentlicht.