Rom (dpa) - Die Anklagepunkte lauten auf Amtsmissbrauch und Umgang mit minderjährigen Prostituierten: Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi muss sich Anfang April vor Gericht verantworten. Es geht um die Sexaffäre um eine junge Marokkanerin. Amtsmissbrauch wird Berlusconi vorgeworfen, weil er im vergangenen Mai eine damals 17- Jährige persönlich vor dem Gefängnis bewahrt haben soll. Der Anklagepunkte des Umgangs mit minderjährigen Prosituierten stützt sich vor allem auf abgehörte Telefongespräche. Im Falle einer Verurteilung drohen Berlusconi bis zu 15 Jahre Haft.