Berlin (dpa) - Das Gezerre um die Hartz-IV-Reform geht weiter. Nun stecken die Ministerpräsidenten ihren Kurs für eine Einigung doch ohne Einbindung von Parteien und Fraktionen ab. Wie die dpa aus Koalitionskreisen erfuhr, treffen sich nur die Regierungschefs von Sachsen-Anhalt, Bayern und Rheinland-Pfalz. In den Fraktionen reagierten die Experten verärgert. Man akzeptiere keine Vorfestlegung, weil es um das Geld des Bundes gehe, hieß es. Je stärker die Länderseite eine eigene «Bundesratsfront» aufbaue, desto schwieriger werde eine Einigung.