Berlin (dpa) - Endspurt auf der Berlinale: Mit «Unknown Identity» (außer Konkurrenz) hat am Freitagabend der letzte Wettbewerbsbeitrag des Festivals Premiere gefeiert. Der Thriller mit Diane Kruger und Liam Neeson spielt in Berlin - vom Hotel Adlon bis hin zur Friedrichstraße.

«Wie Sie sehen, ist Berlin der wahre Star des Films», sagte Regisseur Jaume Collet-Serra vor dem Premierenpublikum.

Hauptdarsteller Neeson war bei der Vorführung nicht dabei. Der 58-Jährige dreht derzeit in Kanada und sendete schriftliche Grüße. «Ich hatte eine tolle Zeit in Berlin», ließ der Brite ausrichten. «Bei den Dreharbeiten war es kalt und frostig, aber die Menschen hier geben einem ein warmes Gefühl.» Auch Filmpartnerin January Jones («Mad Men») kam nicht in die Hauptstadt. Dafür gab Diane Kruger auf dem roten Teppich geduldig Autogramme. In «Unkown Identity» spielt sie eine Taxifahrerin, die illegal in Berlin lebt.

Neeson verkörpert den Wissenschaftler Martin Harris, der nach einem Autounfall im Krankenhaus erwacht. «Identität unbekannt» steht am Fußende seines Bettes und selbst seine Frau (January Jones) erkennt ihn nicht. Sie lebt mit einem anderen Mann zusammen, der Harris Platz eingenommen hat. Irgendwann stellt Harris fest, dass selbst seine eigenen Erinnerungen trügerisch sind.

Der Film ist eine Mischung aus Action, Intrigen und Romantik. Als auch noch ein Killer ins Spiel kommt, beginnt eine Verfolgungsjagd quer durch die Hauptstadt. Höhepunkt ist die Zerstörung eines Teils des Luxushotels «Adlon» am Brandenburger Tor. Das Premierenpublikum quittierte die Szene mit begeistertem Applaus. Der Film kommt am 3. März ins Kino.

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