Sanaa (dpa) - Die Proteste im Jemen gegen den Präsidenten Ali Abdullah Salih dauern an. Rund 500 Menschen versammelten sich vor der Universität Sanaa in der jemenitischen Hauptstadt und forderten in Sprechchören den Rücktritt Salihs. Das berichteten Augenzeugen. In der Nähe formierte sich eine Gegendemonstration von rund hundert Anhängern des Präsidenten. Ausschreitungen blieben zunächst aus. Gestern waren bei Zusammenstößen in dem arabischen Land vier Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden.