Berlin (dpa) - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat laut «Spiegel» eine Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages beinahe unverändert in seine Doktorarbeit übernommen. Das zehnseitige Papier hatte er dem Bericht zufolge in seiner Funktion als CSU-Abgeordneter selbst in Auftrag gegeben. Abgeordnete dürfen den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages nur im Rahmen ihrer mandatsbezogenen Arbeit nutzen. Dennoch habe zu Guttenberg den Text nahezu vollständig in seine Dissertation eingefügt, schreibt der «Spiegel». Änderungen an dem Text fänden sich kaum.