Kairo (dpa) - In der arabischen Welt gärt und brodelt es weiter. An den aktuellen Brennpunkten Libyen, Algerien, Bahrain und Jemen gingen heute erneut Tausende Menschen auf die Straßen, um Reformen in ihren Ländern einzufordern. Die Machthaber antworteten auf die Forderungen mit teilweise blutiger Gewalt. In Libyen gingen die Sicherheitskräfte mit brutaler Härte gegen Demonstranten vor. Auch in Algier gab es Verletzte bei einer Demonstration von Regimegegnern. Nur in Bahrain gab es erste Zeichen der Entspannung - dort sollte sich die Armee von den Straßen zurückziehen.