Sanaa (dpa) - Die Proteste im Jemen gegen Präsident Ali Abdullah Salih sind erneut eskaliert. Am neunten Tag der Demonstrationen stießen vor der Universität Sanaa Regierungsgegner und Anhänger von Salih zusammen. Beide Seiten bewarfen sich mit Steinen. In beiden Lagern habe es zahlreiche Verletzte gegeben, berichtet das Internet-Portal «yemenpost.net». In Libyen gingen die Sicherheitskräfte mit brutaler Härte gegen Demonstranten vor. Auch in Algier gab es Verletzte bei einer Demonstration von Regimegegnern. Nur in Bahrain gab es erste Zeichen der Entspannung.