Paris (dpa) - Erstmals haben sich die G20-Staaten auf Indikatoren für die Messung von Ungleichgewichten zwischen den Wirtschaftsnationen geeinigt. Die 20 großen Industrie- und Schwellenländer, die 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftskraft ausmachen, wollen so künftigen Krisen vorbeugen. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis», sagte Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde. Um China mit ins Boot zu holen, wurden die Währungsreserven nicht mehr ausdrücklich als Kriterium genannt. Finanzminister Wolfgang Schäuble äußerte sich ebenfalls zufrieden.