Los Angeles/New York (dpa) - Oscar-Preisträger Steven Soderbergh (48) ist von einer australischen Frau auf Zahlung von Unterhalt verklagt worden.

Vor Gericht in New York macht die Frau geltend, dass der amerikanische Regisseur («Ocean's Eleven») der Vater ihrer fünf Monate alten Tochter ist, berichtete die Zeitung «New York Daily News». Sie hätten im Winter 2009 ein Verhältnis gehabt, behauptet die Klägerin. Damals inszenierte Soderbergh ein von ihm geschriebenes Theaterstück in Sydney.

Das Kind, Pearl Button Anderson, kam im vorigen August zur Welt. Nach Aussage der Mutter hat der Regisseur ihr gegenüber bereits eingeräumt, der Vater zu sein. Sie verlangt nun eine offizielle Anerkennung der Vaterschaft und finanzielle Unterstützung für das Kind.

Soderbergh war 1989 mit dem Independent-Streifen «Sex, Lügen und Video» bekannt geworden. 2001 gewann er den Regie-Oscar für «Traffic - Macht des Kartells». Mit «Erin Brockovich» und «Ocean's Eleven» folgten weitere Hits. Zuletzt brachte er «Der Informant!» mit Matt Damon als Hauptdarsteller auf die Leinwand. Seit 2003 ist er mit der US-Fernsehmoderatorin und Ex-Model Jules Asner verheiratet.