Berlin (dpa) - Für den öffentlichen Dienst der Länder beginnen heute in Berlin die Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaften fordern ein Plus von 50 Euro und eine lineare Erhöhung von drei Prozent - im Durchschnitt bedeutet das etwa fünf Prozent mehr. Die Tarifgemeinschaft der Länder weist das als unrealistisch zurück. Verdi-Chef Frank Bsirke verteidigte die Forderung: Es sei nicht einzusehen, dass die Beschäftigten die Zeche für eine verfehlte Steuerpolitik zahlen sollen, so Bsirske in der «Saarbrücker Zeitung».