Brüssel (dpa) - Die Europäische Union will ihre starke Abhängigkeit von Gas aus Russland verringern. Neue Bezugsquellen am Kaspischen Meer, der Ausbau der europäischen Leitungen von Nord nach Süd und öffentliche Gelder für erneuerbare Energien sollen Europas Energieversorgung in Zukunft sichern. Auf diese Linie haben sich die Staats- und Regierungschefs auf dem EU-Gipfel heute in Brüssel geeinigt. Erdgas soll damit auch in Krisensituationen sicher und bezahlbar bleiben. Laut Kommission dürfte die Abhängigkeit von Energieimporten EU-weit künftig von 60 auf 80 Prozent steigen.