Berlin (dpa) - Ausländische Journalisten sind im Krisenherd Ägypten weiterhin bedroht. Regimeanhänger von Husni Mubarak sollen auf Reporter eingeschlagen und ihnen ihre Ausrüstung weggenommen haben. Die Sender ARD und ZDF wollen ihre Korrespondenten trotz der Übergriffe aber vorerst nicht abziehen. Wie der arabische TV-Sender Al-Arabija meldete, habe inzwischen die Armee den Befehl, ausländischen Medien zu helfen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle hatte von Ägyptens Regierung gefordert, Demonstranten, ausländische Beobachter und Journalisten besser zu schützen.