Kairo (dpa) - Die Opposition in Ägypten gibt nicht nach: Trotz weiterer Zugeständnisse des Präsidenten sind in Kairo und anderen Städten erneut mehr als 100 000 Menschen auf die Straßen gegangen, um den Rücktritt Husni Mubaraks zu erzwingen. Der Staatschef berief einen Ausschuss ein, der in den kommenden Wochen die ägyptische Verfassung reformieren soll. Vizepräsident Omar Suleiman sagte, derzeit werde ein Fahrplan für einen friedlichen Machtwechsel erarbeitet. Einen sofortigen Rücktritt lehnt Mubarak aber weiterhin ab.