New York (dpa) - Die Vereinten Nationen sind zunehmend besorgt über die humanitäre Lage in Libyen. Die Hauptstadt Tripolis soll weiter unter Kontrolle von Staatschef Muammar al-Gaddafi sein. Dort herrscht nach Einschätzung der UN inzwischen Mangel an Lebensmitteln, Medikamenten und Verbandszeug für Verwundete. Gaddafi stemmt sich weiter mit Waffengewalt gegen eine Niederlage im Machtkampf. Die USA haben im Zuge ihrer Libyen-Sanktionen bisher mindestens 30 Milliarden Dollar an libyschem Regierungsvermögen eingefroren.