Genf (dpa) - Die Krise um die in Scharen aus Libyen fliehenden Menschen spitzt sich zu. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR spricht inzwischen von mehr als 140 000 Menschen, die Libyen bereits nach Ägypten und Tunesien verlassen haben. Allein gestern sei mit 14 000 nach Tunesien Geflohenen die höchste Zahl bisher erreicht worden, so UNHCR. Heute werden bis zu 15 000 Neuankömmlinge erwartet. Vor allem die Entwicklung in dem noch vom Gaddafi-Regime beherrschten Westen Libyens bereite Sorge. Im Osten dagegen sei die Lage weitgehend unter Kontrolle, Hilfe werde akzeptiert.