Berlin (dpa) - Am Ende war der Druck zu groß: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist wegen der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit nun doch zurückgetreten. Die CSU ist erschüttert, will zu Guttenberg - der alle Ämter aufgeben will - aber in der Politik halten. Die Opposition sieht Kanzlerin Angela Merkel beschädigt. Zu Guttenbergs Nachfolge könnte sich am Freitag klären. Dann will sich das CSU-Präsidium in München treffen. Nach dpa-Informationen werden bereits diverse CSU-Politiker als Nachfolger gehandelt.