Tokio (dpa) - Die Techniker im Atomkraftwerk Fukushima liefern sich einen dramatischen Wettlauf mit der Zeit: In drei Reaktoren des 260 Kilometer nordöstlich von Tokio gelegenen AKW droht eine Kernschmelze, wie die Regierung einräumte. Bei einer zweiten Explosion wurde erneut ein Gebäude im Reaktor zerstört. Am Haupttor des Kraftwerks Fukushima Eins stieg die Strahlung am Abend auf 3100 Mikrosievert - bei einer Röntgenaufnahme des Oberkörpers sind es rund 80 Mikrosievert. Im Reaktorblock 2 könnte die Kernschmelze bereits begonnen haben, erklärte die AKW-Betreibergesellschaft Tepco.