Tokio (dpa) - Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan hat persönlich die Leitung des Einsatzes zur Bewältigung der Reaktorkrise übernommen. Kan sagte in Tokio, die Regierung bilde mit der AKW- Betreibergesellschaft Tepco einen gemeinsamen Krisenstab. Die Lage gebe weiter Anlass zur Sorge, sagte Kan laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Er werde alle Maßnahmen ergreifen, damit der Schaden nicht größer wird. Im Atomkraftwerk Fukushima Eins kam es zum zweiten Mal seit dem Erdbeben zu einer Explosion. Dabei wurde ein Gebäude des Reaktorblocks 3 zerstört und sieben Arbeiter verletzt.