Kundus (dpa) - Ein Selbstmordattentäter hat in einem Rekrutierungszentrum der Armee in der nordafghanischen Stadt Kundus mindestens 36 Menschen mit in den Tod gerissen. Deutsche Soldaten sind nach Angaben der Bundeswehr nicht betroffen. Die meisten Opfer waren junge Freiwillige, die an dem Rekrutierungszentrum anstanden, um sich für den Dienst in der Armee zu melden. Unter den Toten sind mehrere Kinder.