Tokio (dpa) - Verzweiflung, Furcht und Chaos breiten sich in Japan aus. Strom, Lebensmittel und Kraftstoff werden knapp - besorgte Bürger bildeten heute lange Schlangen vor Supermärkten und Tankstellen. Immer wieder bebte die Erde. Im Nordosten der Hauptinsel Honshu gruben Rettungskräfte weiter in den Trümmern nach Opfern von Erdbeben und Tsunami. Die Polizei spricht von 5000 Toten und identifizierten Vermissten. Am dritten Tag nach dem Megabeben mit der Stärke 9,0 schwand die Hoffnung, noch Überlebende zu finden.