NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Yen hat am Mittwoch angesichts der Nervosität um die Nuklearkrise in Japan ein neues Rekordhoch zum US-Dollar erreicht. Im New Yorker Handel mussten für einen US-Dollar zuletzt 79,595 Yen gezahlt werden. Damit stellte die japanische Währung ihren bislang höchsten Stand aus dem April 1995 ein.

Einige Analysten äußerten daraufhin die Erwartung, dass Japan bald intervenierend eingreifen könnte, um die stetig steigende japanische Währung wieder zu schwächen. Ein stärkerer Yen würde die japanischen Exporte weniger wettbewerbsfähig machen und so noch mehr Druck auf die dortige Wirtschaft ausüben. "Angesichts der bedrohlichen Lage in Japan und den Auswirkungen an den Finanzmärkten könnten die Japaner gar eine international koordinierte Intervention anstreben", sagte ein Börsianer.