Tokio (dpa) - Das Grauen in Japans Katastrophengebiet nimmt kein Ende: In Hunderten zerstörten Siedlungen warten Überlebende weiter auf Hilfe. Jetzt verschärfen ein Kälteeinbruch und Schneefall noch die Notlage der Erdbeben-Opfer im Nordosten Japans. In der vom Tsunami überschwemmten Küstenregion werden inzwischen die Lebensmittel knapp. Es fehlt an Strom und Heizwärme. In der Nacht waren die Temperaturen deutlich unter null Grad gefallen. Zugleich wächst die Sorge vor einer radioaktiven Verseuchung durch die AKW-Katastrophe in Fukushima.