Tokio (dpa) - Erdbeben, Tsunami, Atom-Katastrophe - jetzt auch noch Hunger und bittere Kälte. In den Trümmerlandschaften im Norden Japans herrschen apokalyptische Zustände. Während 50 Techniker im AKW Fukushima unter Einsatz ihres Lebens gegen das Inferno kämpfen, müssen 430 000 Menschen in Notquartieren ausharren. Der Wintereinbruch behindert die Rettungsarbeiten, vielerorts werden die Lebensmittel knapp. Die Zahl der registrierten Todesopfer stieg inzwischen offiziell auf über 4300.