Frankfurt (dpa) - Und sie verhandeln doch: Nach sechs zähen Wochen mit vier Streikwellen und unzähligen gegenseitigen Vorwürfen will sich die Lokführergewerkschaft GDL wieder mit der Deutschen Bahn an einen Tisch setzen. Ins Ringen um einheitliche Standards für rund 26 000 Lokführer der ganzen Bahnbranche kommt so neue Bewegung. Millionen Pendler und ICE-Reisende können erleichtert sein, dass die akute Gefahr von Ausfällen und Verspätungen gesunken ist - zumindest vorerst, zumindest für die DB. Inwiefern es nun tatsächlich Annäherungen gibt, ist allerdings unklar.