Sanaa (dpa) - Im Jemen gehen die Proteste gegen die Herrschaft von Präsident Ali Abdullah Salih trotz eines Ausnahmezustands weiter. Zehntausende Menschen versammelten sich im Zentrum von Sanaa, um den Rücktritt des Staatschefs zu fordern. Gestern hatten Scharfschützen in Zivil von Dächern aus auf Demonstranten geschossen. Es gab nach offiziellen Angaben 44 Tote und 240 Verletzte. Aus Protest gegen die Gewalt ist der jemenitische Tourismusminister laut «Yemen Post» von seinem Amt zurückgetreten. Im Jemen wird seit mehr als fünf Wochen gegen das Regime demonstriert.