Göttingen (dpa) - Ein Mitarbeiter des Göttinger Jugendamtes soll jahrelang Konten und Sparbücher von ihm anvertrauten Kindern und Jugendlichen geplündert haben. Insgesamt habe der 56-Jährige mehr als 400 000 Euro veruntreut, berichtete das «Göttinger Tageblatt». Dem Mann würden knapp 580 Straftaten vorgeworfen, bestätigte ein Sprecher der Göttinger Staatsanwaltschaft. Der mittlerweile vom Dienst suspendierte Mann war amtlich eingesetzter Vormund, Betreuer oder Beistand von Waisen und Halbwaisen. In dieser Funktion hatte er auch deren Konten, Sparbücher und Erbschaften zu verwalten.