Düsseldorf (dpa) - Die Wissenschaft atmet nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) durch. «Wir empfinden Erleichterung, dass dies nun ein Ende hat», sagte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Bernhard Kempen, der «Rheinischen Post».

Es habe beunruhigt, dass das systematische Abschreiben bei der Doktorarbeit in der öffentlichen Debatte auf eine Ebene mit Lausbubenstreichen gestellt worden sei.

«Es wäre schlimm gewesen, wenn sich der Eindruck verfestigt hätte, dass es in der Wissenschaft mit Lug und Trug zugeht und dass dies ohne weitere Konsequenzen für die berufliche Laufbahn bleibt. Diese Marginalisierung von Wissenschaft hat uns empört», sagte Kempen. Am 24. Februar hatte Kempen erklärt: «Es ist unerträglich, wie die Bedeutung der Wissenschaft und ihrer ehernen Gesetze politisch kleingeredet wird.»

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