Peking (dpa) - Die Familien der Opfer der Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 in China fordern eine unabhängige Untersuchung des blutigen Militäreinsatzes. In einem offenen Brief an den Volkskongress, der am Samstag in Peking seine Jahrestagung beginnt, verlangten die «Mütter von Tian'anmen», die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Wegen der jüngsten Aufrufe zu «Jasmin- Protesten» nach arabischem Vorbild wurden die Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt deutlich verstärkt. Wieder wurden mehrere ausländische Journalisten zur Polizei einbestellt, darunter deutsche.