Tokio (dpa) - Die Opposition in Japan hat ein Angebot von Ministerpräsident Naoto Kan zum Eintritt in die Regierung abgelehnt. Das berichtet die Zeitung «Asahi Shimbun». Einige Mitglieder der Liberaldemokratischen Partei hätten von einem Trick des Regierungschefs gesprochen, um nach dem Erdbeben die Verantwortung für Fehler im Krisenmanagement nicht allein tragen zu müssen. Demnach bot Kan dem LDP-Vorsitzenden Sadakazu Tanigaki das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten mit der Aufgabe an, sich um die Bewältigung der Katastrophenfolgen zu kümmern.