Tokio (dpa) - Neun Tage nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan hoffen die Behörden, die unverändert bedrohliche Lage doch noch in den Griff zu bekommen. In einem riskanten Einsatz versuchten Feuerwehrmänner und Soldaten, die besonders kritischen Reaktorblöcke 3 und 4 unter Wasser zu setzen. In beiden Reaktoren war der Wasserstand der Abklingbecken für abgebrannte Kernbrennstäbe zuletzt gefährlich niedrig. Nach dem Einsatz von Wasserwerfern ging die Strahlung am Rand der Anlage um rund 25 Prozent zurück, wie der Rundfunksender NHK berichtet.