Tripolis (dpa) - Nach der ersten Angriffswelle gegen Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi ist es in den Städten Tripolis und Bengasi ruhig geblieben. Das staatliche Fernsehen berichtete, bei Raketenangriffen auf «zivile Gebiete» seien in der Nacht 48 Menschen getötet worden. Angaben von unabhängiger Seite gibt es bislang nicht. Der Militäreinsatz hatte mit Luft- und Raketenangriffen begonnen. Daran beteiligten sich die USA, Großbritannien und Frankreich. Gaddafi drohte damit, das Mittelmeer zum Schlachtfeld zu machen.