FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat sich am Dienstag über der Marke von 1,42 US-Dollar gehalten. Im frühen Handel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,4225 Dollar. Ein Dollar war damit 0,7028 Euro wert. Die Einigung der Finanzminister über die Ausstattung des Rettungsfonds hatte den Euro am Montagabend auf den höchsten Stand seit Anfang November 2010 getrieben. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,4194 (Freitag: 1,4130) Dollar festgesetzt.

Die Finanzmärkte scheinen die ersten Schockwellen der Katastrophe in Japan und der Zuspitzung der Lage in Libyen zunächst verarbeitet zu haben, heißt es bei der Landesbank Hessen-Thüringen. Die Risikoaversion habe tendenziell nachgelassen. Auch am Devisenmarkt habe sich die Lage stabilisiert. Gleichzeitig gab es aus Sicht der HSH Nordbank am Finanzkrisenherd der Staatsschuldenprobleme in der Eurozone mit der Einigung der Finanzminister über die Ausstattung des Rettungsfonds zwar positive Signale. Doch die unmittelbar drohende Regierungskrise in Portugal gebe Anlass zur Sorge, dass das Land schon bald zum EU-Stützungsfall werde.