Berlin (dpa) - Die Deutsche Bahn sieht nur noch wenige Hindernisse für ihre geplante ICE-Verbindung nach London vom Jahr 2013 an. Ein Bericht der europäischen Bahnaufsichtsbehörde ERA habe geplante Änderungen der Sicherheitsvorschriften im Kanaltunnel bestätigt, die für den ICE nötig seien.

Das teilte das Unternehmen in Berlin mit. Es geht unter anderem darum, einen Antrieb über mehrere Achsen und die Koppelung zweier kürzerer Zugteile zu erlauben. Die Bahn sei nun optimistisch, «noch im Sommer 2011 eine grundsätzliche Freigabe für unsere ICE-Züge» durch die Tunnelsicherheitsbehörde IGC zu erhalten, sagte Vorstandsmitglied Ulrich Homburg. «Damit rückt unser Plan, London ab 2013 mit zahlreichen neuen Städten auf dem europäischen Festland direkt per ICE zu verbinden, in greifbare Nähe.»