Tokio (dpa) - Der japanische Wirtschaftsminister soll Feuerwehrmänner aus Tokio gezwungen haben, stundenlang Wasser auf den radioaktiv strahlenden Reaktor im AKW Fukushima zu sprühen. Minister Banri Kaieda soll den Männern eine Strafe angedroht haben, falls sie die Aufgabe nicht ausführen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo. Der Gouverneur von Tokio habe sich darüber beschwert. Der Wirtschaftsminister sagte, wenn seine Bemerkungen Feuerwehrmänner verletzt hätten, wolle er sich entschuldigen. Er ging allerdings nicht näher darauf ein, ob die Vorwürfe gerechtfertigt seien.