Tokio (dpa) - Die japanischen Behörden haben immer größere Probleme, die Erdbebenopfer zu bestatten. Zwei Gemeinden in der Präfektur Miyagi haben deswegen begonnen, identifizierte Tote vorübergehend in Massengräbern beizusetzen. Traditionell werden Verstorbene in Japan verbrannt. Die Zahl der Todesopfer liegt inzwischen bei über 9000. Im Katastrophenkraftwerk Fukushima ist es Technikern gelungen, im Kontrollraum von Block 3 Licht zu machen. Block 3 gilt als besonders gefährlich. Reaktorkern und Brennstäbe sind beschädigt sowie die Kühlsysteme ausgefallen.