[22:40] +++ Tokio verteilt Wasserflaschen an Familien mit Babys +++

Die Stadtverwaltung von Tokio hat angekündigt, abgefülltes Wasser für Familien mit Babys bereitzustellen. Die lokalen Behörden seien aufgefordert, an diesem Donnerstag rund 80 000 Haushalte mit 3,5 Liter-Flaschen zu versorgen, berichtete der staatliche Fernsehsender NHK. Zudem rief die Stadtverwaltung Mineralwasser-Hersteller dazu auf, ihre Produktion hochzufahren. Die Behörden ziehen damit die Konsequenz aus Messergebnissen in einer Wasseraufbereitungsanlage, wo am Mittwoch erhöhte Werte an radioaktivem Jod 131 festgestellt worden waren. Der Höchstwert betrug 210 Becquerel pro Liter. Der Grenzwert des japanischen Gesundheitsministeriums für Babynahrung liegt bei 100 Becquerel pro Liter.

[18:19] +++ IAEA: Probleme bei Fukushima-Stromversorgung - Steigender Druck +++

Die Lage in Fukushima bleibt für die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) trotz einiger Verbesserungen sehr ernst. «Die Gesamtsituation gibt uns weiter Anlass zu erheblicher Sorge», sagte der IAEA-Experte Graham Andrew am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien.

[17:49] +++ Weitere Sondermaschine mit Hilfsgütern für Japan +++

Mit 70 Tonnen Hilfsgütern an Bord sollte am Mittwochabend eine weitere Frachtmaschine aus Frankfurt nach Japan fliegen. Der Lufthansa-Flug wurde von der Europäischen Kommission organisiert. «Transportiert werden vor allem Decken, die im Norden Japans, der vom kalten Winterwetter betroffen ist, dringend benötigt werden», teilte die Lufthansa Frachtairline vor dem Start mit. Das Material wurde von den Regierungen aus Dänemark, den Niederlanden und Litauen gespendet.

[17:39] +++ Wetterdienst erwartet hohe Verdünnung radioaktiver Wolke +++