Rom (dpa) - Nach dem Atom-Unfall in Japan hat Italien seine Pläne zum Wiedereinstieg in die Kernenergie für ein Jahr ausgesetzt. Die Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi beschloss ein entsprechendes Moratorium. Darüber hinaus will sich die Regierung 24 Monate Zeit nehmen, um ihre Kernenergie-Strategie genauer zu definieren. Italien war 1987 unter dem Eindruck der Katastrophe von Tschernobyl aus der Kernenergie ausgestiegen. Berlusconi hatte im Juli 2009 im Parlament die gesetzliche Basis für einen Wiedereinstieg gelegt.