Berlin (dpa) - Nach dem verheerenden Tsunami in Japan stockt man zwangsläufig beim Wort «Asien-Welle» im Zusammenhang mit der Gastronomie.

Doch der Trend zum sogenannten «Feel Good Food», das die meist leichte Küche asiatischer Länder deckt, hält an, wie es beim DEHOGA Bundesverband (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) in Berlin heißt.

«Thailändische Garküchen oder Wok-Gerichte sind gesund, ohne langweilig zu sein.» Oft komme noch ein Show-Effekt durch «Frontcooking» dazu, sagt DEHOGA-Sprecherin Stefanie Heckel. Der Asia-Trend habe in Deutschland erst so richtig in den 90er Jahren begonnen (abgesehen von chinesischen Restaurants, die es schon viele Jahrzehnte gab). «Für manche hat die asiatische Küche langfristig mehr Potenzial als die italienische», sagt Heckel. In jüngster Zeit sind vor allem Vietnamesen angesagt. Außerdem boomen Noodlebars und Nudelgerichte in Pappschalen. Asia-Food amerikanisiert sozusagen.