Brüssel (dpa) - Das hoch verschuldete Portugal ist der nächste Kandidat für Milliardenhilfen der Euro-Partner. Der Rücktritt von Ministerpräsident José Socrates und die schwere politische Krise in dem Land belasten den EU-Gipfel in Brüssel. Die EU-Partner riefen das ärmste Land Westeuropas auf, das harte Sparprogramm ungeachtet der Turbulenzen durchzuhalten. Das eigentliche Thema des zweitägigen Treffens, ein Paket zur Absicherung des Euro, rückte in den Hintergrund. Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker hält für Portugal die Summe von 75 Milliarden Euro für «angemessen».