Washington (dpa) - «Der Plan war, Leute zu töten»: Mit diesen Worten hat ein junger US-Soldat vor einem Militärgericht den gezielten Mord an drei Zivilisten in Afghanistan zugegeben. Der 22-Jährige gehört zu einer Gruppe von insgesamt fünf Infanteristen, die wegen der Verbrechen im vergangenen Jahr angeklagt worden sind. Sie sollen die Zivilisten aus purer Mordlust mit Gewehren und Granaten getötet haben - obwohl sie keine Bedrohung für sie darstellten. Das Militärverfahren gegen den jungen Mann ist das erste in diesen Mordfällen.