München (dpa) - Das zumindest zeitweise Abschalten der alten Atomkraftwerke in Deutschland hat laut «Süddeutscher Zeitung» wahltaktische Gründe. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle habe beim Bundesverband der Deutschen Industrie das Kernkraft-Moratorium mit den anstehenden Landtagswahlen begründet, heißt es. Das gehe aus einem BDI-Protokoll hervor. Den Eindruck, das Moratorium hänge mit den Wahlen zusammen, hatte Schwarz-Gelb eigentlich vermeiden wollen. Am Sonntag wird in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gewählt.