Wiesbaden (dpa) - Im Januar sind auf Deutschlands Straßen mehr Menschen ums Leben gekommen als im gleichen Monat in 2010. Das Statistische Bundesamt gibt als Grund das relativ warme Wetter an. Im schneereichen Januar 2010 gab es mehr Unfälle, aber weniger Verunglückte. Bei Schnee würden die Leute langsamer fahren als bei freien Straßen, außerdem seien bei Schnee weniger Motorrad- und Fahrradfahrer unterwegs. Im Januar starben 241 Menschen bei Verkehrsunfällen, 24 Prozent mehr als ein Jahr vorher.