Berlin (dpa) - Kurz vor den wichtigen Wahlen erlebt Schwarz-Gelb ein Kommunikations-Desaster. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle soll das Atom-Moratorium der schwarz-gelben Regierung vor Industrie-Vertretern mit den anstehenden Landtagswahlen begründet haben. Das geht aus einem Protokoll des Bundesverbandes der Deutschen Industrie hervor, das der «Süddeutschen Zeitung» vorliegt. Brüderle wies die Vorwürfe im Bundestag zurück. Der Koalition Wahlkampfmanöver vorzuwerfen, sei absurd. Der BDI sprach von einem Protokollfehler.