Tokio (dpa) - Die Strahlenbelastung im Meer nahe dem japanischen Krisenmeiler Fukushima Eins steigt weiter. Wie der Stromkonzern Tepco mitteilte, wurden im Meer in der Nähe der Abflussrohre der Reaktorblöcke 1 bis 4 etwa um das 150-fach erhöhte Werte von radioaktivem Jod-131 gemessen. Dies sei die höchste Belastung, die bis jetzt im Meer gemessen wurde, hieß es. Am Atomkraftwerk Fukushima waren zudem drei Arbeiter einer gefährlich hohen Strahlendosis ausgesetzt. Zwei der Männer mussten mit Verletzungen an den Beinen in eine Spezialklinik gebracht werden.