Brüssel (dpa) - Europa stellt sich auf milliardenschwere Hilfen für den nächsten Pleitekandidaten Portugal ein. Auf dem EU-Gipfel in Brüssel präsentierte sich das ärmste Land Westeuropas ohne handlungsfähige Regierung. Portugal dürfte nach Irland das nächste Euroland sein, dass unter den EU-Rettungsschirm flüchten muss. Auf dem EU-Gipfel wird aber kein Hilfsantrag erwartet. Deutschland drängt nach Diplomatenangaben Lissabon schon länger, Hilfe anzunehmen. Nach Schätzungen benötigt Portugal zwischen 60 und 70 Milliarden Euro.