London (dpa) - Der britische Musiker Pete Townshend, 1964 Gründungsmitglied von The Who, glaubt, dass er ohne die Gruppe weitergekommen wäre im Leben.

Wie der 65-Jährige in einem Sonderheft über seine legendäre Band erzählt, würde er sich heute möglicherweise gesünder fühlen, wenn er von Anfang an allein gearbeitet hätte. «Auch wenn ich ein ganz gutes Gang-Mitglied bin und mich auf Tour einbringe, bin ich nicht so gut, wenn es um kreatives Zusammenarbeiten geht. Ich wäre als Solokünstler und Produzent viel effektiver gewesen, wenn ich wie Brian Eno gearbeitet hätte», zitiert das Musikmagazin «NME» den Gitarristen und Songwriter.

Dieser nimmt weiter an, dass seine Ohren ebenso wie sein rechtes Handgelenk und seine rechte Schulter weniger in Mitleidenschaft gezogen worden wären, wenn er es früher etwas ruhiger hätte angehen lassen. Von diesen Abnutzungserscheinungen abgesehen, fühle er sich aber ganz gut, sagte Townshend.