Dresden (dpa) - Einen Tag vor neuen Tarifverhandlungen für die Beschäftigen der Länder sind mehr als 20 000 ostdeutsche Lehrer in den Warnstreik getreten. An Schulen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern fiel Unterricht aus. In mehreren Städten riefen Gewerkschaften Lehrkräfte und weitere Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes zu Kundgebungen auf. Allein in Dresden zählten die Veranstalter 17 000 Teilnehmer. Die Gewerkschaften verlangen 50 Euro mehr und auf den so erhöhten Sockelbetrag eine zusätzliche dreiprozentige Gehaltserhöhung.