Tokio (dpa) - Der japanische Energiekonzern Tepco schiebt das selbst verursachte Chaos um die Strahlungswerte an der Atomruine Fukushima Eins auf einen Computerfehler. Das Programm, mit dem radioaktive Elemente analysiert und ihre Strahlung bestimmt werden, sei fehlerhaft, gab Tepco bekannt. Entwarnung bedeutet das jedoch nicht: Das Grundwasser nahe des Kraftwerks ist verstrahlt. Die Zahl der identifizierten Toten stieg drei Wochen nach Mega-Erdbeben und Tsunami auf 11 734.