Tokio (dpa) - Bei der Strahlen-Messung im Atomkraftwerk Fukushima hat der Betreiber Tepco erneut geschlampt. Die Messwerte vom Grundwasser in und um das Atomkraftwerk seien teilweise fehlerhaft, teilte die japanische Atomaufsichtsbehörde mit. Das Grundwasser sei aber sehr wahrscheinlich dennoch verstrahlt. Gestern hatte es geheißen, dass im Wasser unter dem Atomwrack ein 10 000-fach erhöhter Wert von radioaktivem Jod gemessen wurde. Tepco hatte bereits vorher fehlerhaft gemessen. Seit dem Erdbeben und Atomunfall vor drei Wochen steht der Konzern wegen seiner Informationspolitik in der Kritik.